Weiblich, hochbegabt, hochsensibel und überangepasst… Unser Podcast Special im Herbst!

Zitate:

„Meine Noten waren lange top. Ich habe dafür nicht gelernt, bzw. geübt. Alle dachten dass ich viel übe. Und ich dachte: noch nicht mal lernen kann ich. Gut, dass das keiner merkt. Den Irrtum habe ich nicht aufgeklärt, es war mir peinlich.“

“ Ich hatte Spezialinteressen. Ich sammelte mit 13 alles an Infos über Indianer, was ich finden konnte. Meine Freundin fand das seltsam: alle interessierten sich für Popstars und Jungen und ich für Indianer. Ich konnte mit niemandem darüber reden, was ich an Indianern so toll fand. Also habe ich gelernt zu schweigen: ich bin wohl seltsam. Ich habe übrigens tatsächlich gehofft, dass es vergeht. Irgendwann bin ich auch „normal“ – so war meine Hoffnung. Der Tag kam nie…“

„Mir fiel fast alles in der Schule leicht und ich hatte ohne großes Zutun gute Noten.  Nur in Mathe musste ich mit meinem Vater üben. In der Oberstufe war ich plötzlich gefühlt von 0 auf 100: ich, die sich immer schwer getan hatte, verstand plötzlich alles, hatte sogar Einsen. Ich weiß noch wie gestern, dass mir das selbst unheimlich war. Ich war schon stolz, spürte aber, dass mir niemand glaubte, dass ich nicht für diese Einsen üben musste. Ich konnte das sogar verstehen, ich hätte mir auch nicht geglaubt.“

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Intelligenz gleich verteilt ist: Hochbegabung trifft auf gleich viel Jungen wie Mädchen zu. Dennoch werden bis heute (!) wesentlich mehr Jungen als Mädchen auf Hochbegabung getestet.

Wie kann es dazu kommen? Was muss evtl. geändert werden? Worauf sollten wir den Blick richten? Welche Auswirkungen hat das „nicht wissen“ für die Betroffenen?

Wir suchen für unser Special noch Interviewpartner:Innen! Meldet euch bei uns!

Schickt uns eine Mail an post@andersschlau.de, wir nehmen gern Kontakt zu euch auf. Das Interview kann auch anonymisiert stattfinden, klaro.

 

Wir bedanken uns für das tolle Bild von Khusen Rustamov auf Pixabay.com